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Hans-Herbert Holzamer

© Holzamer-Medien
Richter ohne Sühne
Lesung
anschließend:
Gespräch mit
Ettore Ghibellino,
(Weimar), dem italienischen
Juristen, Autor und Literaturwissenschaftler
Münchner Merkur |
Der Journalist und Autor Hans-Herbert
Holzamer (Gräfelfing) wird aus seinem
2010 erschienenen Buch „Richter ohne Sühne“ lesen und
erzählen, wie er zu seinem Thema gekommen ist.
In München beginnt der Prozess gegen
Josef Scheungraber,
dem ein Kriegsverbrechen, das Massaker von Ende Juni
1944 an der Bevölkerung des Dorfes
Falzano in der Toskana zum Vorwurf gemacht wird.
Mehrere Angehörige der Opfer sind im Gerichtssaal anwesend, sie
fordern Sühne für die deutschen Kriegsverbrechen in Italien und
Griechenland.
Innerhalb weniger Tage werden drei Richter ermordet. Aber wer ist für die
Verbrechen verantwortlich? Es entspannt sich eine
dramatische und von der Obrigkeit intensiv behinderte Suche nach den Mördern
der Richter und eine tiefgehende Diskussion zwischen den vermeintlichen
Tätern und den Kindern der ermordeten Richtern, zwischen den ermittelnden
Beamten aus München, Rom und Athen, der beobachtenden Journalistin und den
staatlichen Autoritäten über Sühne und Aussöhnung zwischen den beteiligten
Ländern.
Der Roman »Richter ohne Sühne« greift reale historische Ereignisse auf und
verknüpft sie mit einer spannenden Kriminalgeschichte,
deren
Verwirrungen den Leser bis zum Schluss fesseln.
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Hans-Herbert Holzamer über sich selbst:
Meine ersten veröffentlichten Zeilen schrieb ich als freier Mitarbeiter des
Bonner Generalanzeigers. Das war, ich wurde am 6.11.1945 in Marburg/Lahn
geboren, 1963 und zog sich hin bis in die Referendarzeit nach einem Studium
der Rechtswissenschaft und der Politischen Wissenschaften in Bonn. Nachdem
ich mich als Referent der UEDC, der Union Européenne Démocrate Chrétienne,
um die ersten europäischen Direktwahlen und die Revolutionen in Spanien und
Portugal zu kümmern hatte, schrieb ich weiter, als Redakteur der
Tageszeitung Die Welt, als Ressortleiter der Süddeutschen Zeitung und als
Chefredakteur der Kompetenznetze.de. Darunter waren auch einige Bücher,
etwa, und darauf bin ich besonders stolz, »Jüdisches Leben in Deutschland«.
Im Jahre 2008 kam das erste als freier Journalist und Autor geschriebene
Buch dazu: »Optimales Wohnen und Leben im Alter«, ein Stern-Ratgeber. Und
nun der erste Roman: »Richter ohne Sühne«. So unterschiedlich die Themen der
Bücher auch sein mögen, sie haben alle einen Grund: fachliches Interesse und
persönliche Betroffenheit. |
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Ettore Ghibellino, Jahrgang 1969, ist promovierter Jurist mit
Befähigung zum Richteramt und Magister Juris aus Oxford. Aufgewachsen in
Italien und Deutschland, Studium in Tübingen, Belfast, Oxford, Speyer, Rom
und Bayreuth. Seit 2001 lebt er als freier Autor in Weimar. Er ist
Herausgeber des Werkes des von ihm wiederentdeckten römischen Dichters
Giuseppe Maccari (1840-1867). Seit 2003 erregt Ghibellino mit seiner
Doppelbiographie Aufsehen, die
seine These von einer geheimen Liebe zwischen Goethe und der Herzogin Anna
Amalia zum Thema hat, . Er ist Vorsitzender des Anna Amalia und Goethe
Freundeskreises e.V. und Gründer der Anna Amalia und Goethe Akademie zu
Weimar.
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