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Mittwoch, 7. Dezember 2011 |
Bürgerhaus Gräfelfing am Bahnhofsplatz |
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„Wir haben die Freiheit
ersehnt, sie hat uns angeschaut, wir sind aufgebrochen, und sie hat uns
nicht im Stich gelassen“ |
Joachim Gauck, geboren in Rostock,
studierte Theologie und war lange als evangelischer Pfarrer tätig. Schon als
Jugendlicher opponierte er gegen den DDR-Sozialismus. Er war Mitbegründer
des Neuen Forums, von 1990 bis 2000 erster Bundesbeauftragter für die
Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. Seit 2003 ist
er Vorsitzender des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“. |
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Joachim Gauck,
geboren 1940, arbeitete in der DDR als Pfarrer mit kritischer
Distanz zum Regime (Gauck resümierte später, er sei „mit einem gut
begründeten Antikommunismus aufgewachsen“) und vertrat den Weg des
Möglichen statt der Fundamentalopposition. Zwischen 1982 und 1990 leitete
er die regionale Kirchentagsarbeit in Rostock. Von seinen Gottesdiensten
in Rostock gingen 1989 die Montagsdemonstrationen aus. 1990 in der ersten
und einzigen freien Volkskammerwahl Abgeordneter und Vorsitzender
des Parlamentarischen Ausschusses zur Auflösung des
Ministeriums für Staatssicherheit. Von 1990-2000 verwaltete er in der
"Gauck-Behörde" die Stasi-Unterlagen der DDR.
Auch danach engagierte sich
der Politiker und Publizist Joachim Gauck für die
historische Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der DDR-Geschichte.
Am 19. Februar 2012 wurde er von den Regierungsparteien, sowie SPD und Bündnisgrünen als Nachfolger des zwei Tage zuvor zurückgetretenen Wulff erneut nominiert. Am 18. März 2012.wurde er von der Bundesversammlung mit 991 von 1228 gültigen Stimmen im ersten Wahlgang zum 11. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. |
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„Wenn‘s zu lange wird, stehen sie einfach
auf. |
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Wikipedia - Lebenslauf - Der Spiegel: Bundespräsidentenwahl 2010 - facebook -
MM vom 21.2.2012 / merkur-online und SZ vom 3.3.2012: Bürgerhaus-Chef Konarski über Joachim Gauck - |
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Ehrungen u.a.:
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"Ein Bürgerrechtler ist jemand, der 'Ich bin ein Bürger' sagte, bevor er wusste, dass es ein Volk hinter ihm gab." |
„Freiheit leuchtet vor allem, wenn man fern von ihr lebt.“ |
„Der Hauptfeind des Kommunismus – es ist der Otto-Katalog“ |
"Ich bin mir sicher, dass unser deutsches ,Yes we can' das sächsische ,Wir sind das Volk' war." |
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"Ich bin Realist; ich kann zählen" |
„Die Freiheit ist wie eine Ehe. Die ist auch keine Aneinanderkettung von Hochzeiten, sondern eine Aneinanderkettung von Mängelwesen“ |
„Ich wähle |
"Nichtwählern werde ich
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So lange, wie Unterschiede in die Köpfe hineinwachsen, so lange brauchen sie auch, um wieder herauszuwachsen." |
"Ich verhehle nicht, daß mir die Einflußnahme auf die öffentliche Meinung Freude macht." |
"In Deutschland gibt es mitunter eine 'Angstsucht' " - „Das mag der Deutsche. Der fühlt sich nur wohl, wenn er sich unwohl fühlen darf.“ |
„Wenn Ihnen jemand erzählen will, dass die DDR kein Unrechtsstaat war, dann schicken sie ihn zu mir – ich kann dazu einiges sagen.” |
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Der
Mann, den die Deutschen gewählt hätten, |
Zwei Sachen als Präsident:
"Gehen Sie nicht mehr selbst ans Handy. |