Mittwoch, 05. Dezember 2018
20 Uhr
 

Bürgerhaus Gräfelfing am Bahnhofsplatz  


Dr. Sybil
Gräfin Schönfeldt



Bildschirmfoto WDR Kölner Treff
 

Lesen heißt
doppelt leben –
zum zehnten Mal

Der legendäre literarische Abend mit neuen Büchern zum Lesen und Verschenken.

Für Literaturfreunde hat dieser jährliche Termin Kultstatus.
 



Eintritt: 10 €
Schüler und Studenten: 5 €
Schülergruppen: 3 € pro Person
M
itglieder: frei

 

Seit 2009 kommt Sybil Gräfin Schönfeldt jedes Jahr auf ihrer herbstlich-vorweihnachtlichen Bücher-Reise zur Literarischen Gesellschaft Gräfelfing – dieses Jahr zum zehnten Mal! Und immer kamen viele Neugierige, um von ihr Tipps für die eigene Lektüre und für Buch-Geschenke zu bekommen.

Die liebevoll-kritische Beobachterin unseres Buchmarkts, die erfahrene Autorin von Kinderbüchern, allgemeinen Sachbüchern, von zwei Bibelneuerzählungen und von literarischen Kochbüchern bildet sich jedes Jahr durch gründliche Lektüre ein klares Urteil darüber, welche neuen Bücher am besten zum Verschenken und Selbstlesen geeignet sind.

Sie stellt - unter dem den Memoiren von Klaus Piper entlehnten Titel  'Lesen heißt doppelt leben' - Romane und Erzählungsbände vor, dazu Biografien und Sachbücher und gibt gezielte Empfehlungen. Wenn Gräfin Schönfeldt ihre Lieblingstitel aus dem Bücherherbst 2018 präsentiert, dann erlebt man als Zuhörer eine Expertin und wird zugleich bestens unterhalten.
 

Natürlich gibt es wieder eine Bücherliste zum Mitschreiben. Die Bücherliste kann hier auch  heruntergeladen werden.
 

Sybil Gräfin Schönfeldt ist promovierte Germanistin. Sie zählt zu den wichtigsten Journalistinnen Deutschlands, war  u.a. als Kolumnistin und Literaturkritikerin für DIE ZEIT, für Rundfunk und Fernsehen tätig. Sie hat viele Bücher herausgegeben, übersetzt und zahlreiche Bücher für Kinder und Erwachsene geschrieben, u.a. einige über Fragen des feingeschliffenen Benehmens. Sie schreibt auch über kulinarische Traditionen, und so wird sie auch als  »Grande Dame der Esskultur« bezeichnet.  Gräfin Schönfeldt lebt in Hamburg.


Eine kulinarisch-autobiografische Köstlichkeit ist dieses anregende Kochbuch von Sybil Gräfin Schönfeldt. Für all jene, die allein leben, aber eine selbst gekochte Mahlzeit lieben. Erschienen 9.10.2018

Spiegel online:
3.11.18
... unbedingt Weihnachtsgeschenk-tauglich ... von der Genre-Gigantin Anna Sybil Gräfin Schönfeldt. ... Der gräfische Erzählduktus - stets mit einem Augenzwinkern im Subtext - zwingt den Leser nach wenigen Seiten zu einem sanften Ausstieg aus dem rasenden Foodblogger-Rattenrennen um den schnellsten und angesagtesten Foodtrend. Diese Frau entschleunigt mit Geschichten wie "Der Hundertjahrige, der Arroz a la Cubana kocht" oder "Goethe und meine Obstsalate" den hektischen Küchenalltag. ...

NDR.de 03. Oktober 2018  - 40 min
Klassik à la carte
Interview mit Annemarie Stoltenberg
anlässlich des Erscheinens des Buches
"Das Kochbuch für die kleine alte Frau"

Deutschlandfunk 27.1.2018
Gespräch
mit Tanya Lieske
"Nicht überleben, sondern leben"

                                                              
Literaturpreise 2018
 
 
 
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 

Deutscher Buchpreis

Frankfurter Buchmesse - Ehrengast Georgien

                                                                                                                                              
  

Außerdem stellt Gräfin Schönfeldt
aus ihrer Auswahl von gut 40 Büchern
weitere ca. 25 bis 30 Bücher
im Bürgerhaus Gräfelfing vor.

Bücherliste zum Download

 (Durch Anklicken der Buchcover kommen Sie auf die jeweiligen Verlagsseiten)

              
                            
                                  

 

 







Foto © US Wochenanzeiger München

Gräfin Schönfeldt kommt auch dieses Jahr
auf Einladung der Literarischen Gesellschaft
wieder ins
Gräfelfinger Kurt-Huber-Gymnasium (KHG)
,
um dort für das Gymnasium extra ausgesuchte Bücher zu besprechen und vielleicht auch wieder einer 5ten Klasse über Astrid Lindgren zu erzählen.

 



© googlemaps



 


2017 bei der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing  -  © Literarische

© Buchhandlung Pollner

Vorstellung im KHG -
Hier die gesamte Bücherliste für das KHG

Ein Teil der Bücher ist in der obigen Bücherliste enthalten.
Neun Bücher, die zusätzlich für das KHG  ausgesucht wurden:


        
       
                                                                                                                                                                                                                                      
 




Hoffen auf das Bessere.
     Vom langen Weg in eine neue Zeit:
Die Geschichte ihrer Familie.

Und wenn Sie "Gräfin Schönfeldt pur"
lesen wollen: Hier eine kleine Auswahl
 aus weit über hundert 'ihrer' Bücher:
 


 



Der authentische Roman
über eine Jugend im Dritten Reich
und das Kriegsende






Ihre 30 Lieblingsartikel und Kolumnen in 30 Jahren Bundesrepublik. Von 1959 bis 1989
.
 



Eine Biografie, die von den persönlichen Erinnerungen der Autorin lebt und das Wichtigste im Leben Astrid Lindgrens zeigt.
         

 

 

  

 
       


Sybil Reichsgräfin von Schönfeldt,
geboren in Bochum als Anna Sybil Gräfin Schönfeldt. Ihre Vorfahren aus dem Meißner Uradel waren im Jahr 1704 in Wien in den Reichsgrafenstand erhoben worden. Ihr Vater, Carl Graf Schönfeldt, wurde 1898 in Wien geboren. Ihre Mutter, Carmen Sackermann, Tochter eines Plantagenbesitzers und Kaufmanns in Manila, starb mit knapp 22 Jahren sieben Wochen nach der Geburt der Tochter. Sie wuchs bei ihrer Großtante in Nassau an der Lahn, in Göttingen bei ihrer Großmutter mütterlicherseits und in Berlin auf, und wurde noch 1944 mit 17 Jahren zum Reichsarbeitsdienst nach Oberschlesien eingezogen. Nach dem Krieg studierte sie Germanistik und Kunstgeschichte in Göttingen, Hamburg, Wien und Heidelberg und promovierte 1951 in Wien über ein Thema aus der Lyrik. Von 1949 bis 1951 Romane für eine Wiener Kinderzeitschrift, Artikel und Glossen. 1952 Volontariat beim Göttinger Tageblatt. 1955 Schülerin von Alfred Mahlau an der Hamburger Kunsthochschule. Sie etablierte in den 1950er Jahren das Kinderbuch im Feuilleton und war ab 1956 langjährig Jurorin beim Deutschen Jugendliteraturpreis, 1969 Gründerin des Hamburger Jugendforums. Von 1974 bis 1982 Durchführung der Hamburger Kinderbuchwoche. Gründungsmitglied der Neuen Hamburger Lesegesellschaft, des Hamburger Literaturhauses, der Zeitschrift Essen & Trinken, des ZEIT Magazins und der Zeitschrift der Lesegesellschaft. Freie Journalistin (ZEIT, Stern, Brigitte, SZ) und Mitarbeit bei Funk und Fernsehen. Ihre Kolumnen zum Thema »Wie wir miteinander umgehen«, die sie über viele Jahre für »Zeit« und »Stern« geschrieben hat, sind ein Plädoyer für ein respektvolles und tolerantes Miteinander. Von 1981 bis 1984 Vorsitzende des Arbeitskreises für Jugendliteratur. Von 1989 bis 1991 Unterricht an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Beim Piper Verlag erschien 2008 ihr Buch "Anstand". Viele ihrer Bücher befassen sich mit der Geschichte des Essens; im Arche Verlag erschien u.a. der Band "Zu Tisch, zu Tisch!", eine literarisch-kulinarische Reise durch das 20. Jahrhundert. 2009 und 2011 erschienen zwei wunderschön ausgestattete Bibelausgaben, Das Alte Testament und Das Neue Testament, für Kinder und Erwachsene neu erzählt. Gräfin Schönfeldt war seit 1957 mit dem Kaufmann Heinrich Schlepegrell (†2008) verheiratet, einem Nachkommen des Philosophen Moses Mendelssohn. Gräfin Schönfeldt ist ihr Mädchen- und seit der Hochzeit ihr Autorenname. 2013 erschien ihre Familiengeschichte »Hoffen auf das Bessere. Vom langen Weg in eine neue Zeit«. Und 2014 "Sie sind ein Elefant, Madame. Meine bundesrepublikanischen Geschichten". Sie arbeitet nach wie vor als Journalistin, Autorin, Herausgeberin und Übersetzerin.

Wikipedia - Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren - WDR5:  Erlebte Geschichten - Hamburger Abendblatt: Sybil Gräfin Schönfeldt weiß, was sich gehört - ZEIT: Ich war Arbeitsmaid - Badische Zeitung: "Jeder ist die Autorität für Anstand" - SZ: Wie man ein Buch für dicke Männer macht
 


Ihre Benimm-Fibel "Einmaleins des guten Tons" wird 1987 zum Bestseller.

"Die Leute denken: Gräfinnen wissen das alles,
das teilt sich denen durch Osmose mit
oder sitzt unter der Haut oder so was Ähnliches."